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Die Rückenspannrollentauglichkeit beschreibt die Eignung eines Keilriemens, über eine Spannrolle auf der Riemenrückseite geführt zu werden. Dabei wird der Riemen zusätzlich gebogen und mechanisch stark belastet. Diese Betriebsart stellt deutlich höhere Anforderungen an den Aufbau und den Zugstrang des Keilriemens.
Nur wenige Keilriementypen sind grundsätzlich für den Einsatz mit Rückenspannrollen geeignet. Rückenspannrollentauglich sind:
Folgende Keilriementypen sind grundsätzlich nicht rückenspannrollentauglich:
Diese Riemen dürfen nur in absoluten Sonderausführungen und mit ausdrücklicher Herstellerfreigabe auf der Riemenrückseite gespannt werden. Ohne diese Freigabe besteht ein hohes Risiko für vorzeitigen Verschleiß, Rissbildung oder Zugstrangschäden.
Die Rückenspannrolle erhöht die Biegewechselbeanspruchung des Keilriemens erheblich. Daher muss die Spannrollentauglichkeit bereits bei der Auslegung des Antriebs berücksichtigt werden. Ein ungeeigneter Keilriemen kann innerhalb kurzer Zeit ausfallen und Folgeschäden an Maschine oder Antrieb verursachen.
Bei Verwendung geeigneter Keilriemen bietet der Einsatz einer Rückenspannrolle folgende Vorteile:
Beim Einsatz von Rückenspannrollen sind zwingend folgende Punkte zu beachten:
Sind ummantelte Keilriemen rückenspannrollentauglich?
Nein, ummantelte klassische Keilriemen sind grundsätzlich nicht rückenspannrollentauglich.
Sind Schmalkeilriemen rückenspannrollentauglich?
Nein, auch Schmalkeilriemen sind nur in absoluten Sonderausführungen mit Herstellerfreigabe geeignet.