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Das abriebbeständige, gummierte Spezialgewebe bildet die äußere Schicht des klassischen Keilriemens und schützt die Flanken zuverlässig vor Verschleiß. Gleichzeitig verbessert es den Reibschluss zwischen Keilriemen und Riemenscheibe und unterstützt eine gleichmäßige, kraftschlüssige Kraftübertragung. Dadurch wird die Lebensdauer des Keilriemens auch bei hoher mechanischer Beanspruchung erhöht.
Die Einbettung aus einer hochfesten Gummimischung verbindet die einzelnen Bauteile des Keilriemens dauerhaft miteinander und schützt den Polyester-Zugträger vor äußeren Einflüssen. Gleichzeitig sorgt sie für die notwendige Elastizität und Formstabilität des Keilriemens, wodurch ein ruhiger Lauf und eine gleichmäßige Kraftübertragung unterstützt werden.
Der hochfeste Polyester-Zugträger bildet das tragende Element des klassischen Keilriemens. Er nimmt die während des Betriebs auftretenden Zugkräfte auf und zeichnet sich durch eine hohe Zugfestigkeit sowie eine geringe Dehnung aus. Dadurch bleibt die Riemenspannung über einen langen Zeitraum konstant und eine zuverlässige Kraftübertragung wird gewährleistet.
Der Unterbau besteht aus einer hochmoduligen Gummimischung und bildet den Bereich des Keilriemens, der die Antriebskraft kraftschlüssig über die Flanken der Riemenscheiben überträgt. Er sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung, eine hohe Formstabilität und unterstützt einen ruhigen sowie verschleißarmen Lauf des Keilriemens.
Klassische Keilriemen nach DIN 2215 werden überall dort eingesetzt, wo Drehbewegungen zuverlässig und wirtschaftlich übertragen werden müssen. Durch ihre robuste Bauweise und die genormten Profile eignen sie sich für eine Vielzahl industrieller und gewerblicher Antriebe. Typische Einsatzbereiche sind der Maschinen- und Anlagenbau, Förderanlagen, Pumpen, Kompressoren, Lüfter, Werkzeugmaschinen sowie landwirtschaftliche Maschinen. Dank ihrer hohen Austauschbarkeit und der großen Profilvielfalt zählen klassische Keilriemen bis heute zu den am häufigsten verwendeten Antriebselementen in der Antriebstechnik.
Neben klassischen Keilriemen nach DIN 2215 finden Sie auch Schmalkeilriemen DIN 7753 sowie weitere Bauarten für unterschiedliche Anwendungen.