Kraftbänder (auch Verbundkeilriemen) bestehen aus mehreren parallel laufenden Keilriemen, die durch eine robuste Rückendecke miteinander verbunden sind. Diese Konstruktion sorgt für eine gleichmäßige Kraftverteilung, verhindert seitliches Verdrehen und reduziert das Risiko, dass der Riemen aus der Keilriemenscheibe springt. Kraftbänder sind besonders für Antriebe mit hohen Impuls- und Stoßbelastungen geeignet.
Je nach Ausführung bestehen Kraftbänder aus drei, vier oder fünf Rippen; Sonderanfertigungen mit mehr Rippen sind möglich. Durch den Verbund dehnen sich alle Einzelriemen gleichmäßig, was eine stabile, synchrone Kraftübertragung sowie eine Reduzierung von Vibrationen und Schwingungen bewirkt.
Passende Riemenscheiben: Kraftbänder mit den Profilen SPZ, SPA, SPB und SPC nach DIN 7753 laufen in Standard-Keilriemenscheiben nach DIN 2211 und ISO 4183. Klassische Keilriemen der Profile Z, A, B und C können grundsätzlich in den entsprechenden SPZ-, SPA-, SPB- bzw. SPC-Scheiben laufen.
Montage und Betrieb: Eine korrekte Vorspannung und präzise Ausrichtung sind erforderlich; nach der Einlaufphase ist ein Nachspannen empfehlenswert.
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