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Rasenmäherkeilriemen und Kupplungskeilriemen werden in einer Vielzahl motorgetriebener Geräte eingesetzt, bei denen Antrieb, Kupplung oder Kraftübertragung zuverlässig funktionieren müssen. Typische Anwendungen sind Rasenmäher, Aufsitzmäher, Rasentraktoren, Schneefräsen sowie landwirtschaftliche Maschinen und Geräte der Kommunaltechnik. Die Keilriemen übertragen die Antriebsleistung kraftschlüssig über die Flanken und sind für wechselnde Belastungen, Stoßbeanspruchungen und häufige Schaltvorgänge ausgelegt.
Im Gegensatz zu klassischen Industrie-Keilriemen arbeiten Kupplungskeilriemen häufig mit Spannrollen, Kupplungsmechanismen oder Rückenspannrollen. Deshalb verfügen viele Ausführungen über einen hochfesten Aramid-Zugstrang und eine widerstandsfähige Textilummantelung. Der Aramid-Zugstrang sorgt für eine hohe Zugfestigkeit und eine geringe Dehnung auch bei wechselnden Belastungen. Die textile Ummantelung schützt den Keilriemen vor Abrieb und ermöglicht durch ihren definierten Reibwert einen kontrollierten Schlupf während der Ein- und Auskupplung. Dadurch werden Riemenscheiben und Kupplungskomponenten geschont und ein ruhiges sowie verschleißarmes Einkuppeln des Antriebs unterstützt.
Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Profile und Abmessungen zum Einsatz. Entscheidend für einen zuverlässigen und langlebigen Betrieb sind die richtige Profilgröße sowie die passende Riemenlänge. Kupplungskeilriemen werden häufig anhand ihrer Profilbezeichnung oder Referenzlänge ausgewählt und sind innerhalb der jeweiligen Profilnorm herstellerübergreifend austauschbar.
Um einen Kupplungskeilriemen richtig zu bestimmen, sollten Sie zunächst das Profil über die Riemenbreite ermitteln und anschließend die Außenlänge (La) des vorhandenen Keilriemens messen.
Riemenbreite bestimmen:
Messen Sie die Breite an der flachen Oberseite des Keilriemens. Durch Verschleiß kann die gemessene Breite geringfügig vom ursprünglichen Maß abweichen.
Ordnen Sie die gemessene Breite anschließend einem der folgenden Standardprofile zu:
Außenlänge (La) messen:
Legen Sie den Keilriemen geschlossen und möglichst spannungsfrei auf den Tisch. Führen Sie ein flexibles Maßband einmal vollständig entlang der Außenseite des Riemens, um den äußeren Umfang zu bestimmen. Die Außenlänge (La) ist bei Kupplungskeilriemen die gebräuchlichste Längenangabe.
Kleine Abweichungen bei der gemessenen Breite sind aufgrund von Verschleiß normal. Geringfügige Unterschiede bei der Riemenlänge können bei vielen Geräten über die Spannvorrichtung ausgeglichen werden. Für eine zuverlässige Funktion sollte der Ersatzriemen dennoch möglichst dem vom Gerätehersteller vorgesehenen Profil und der entsprechenden Referenzlänge entsprechen.
Die textile Ummantelung erfüllt bei Kupplungskeilriemen eine wichtige technische Funktion. Sie schützt die Riemenflanken vor Verschleiß und sorgt gleichzeitig für einen definierten Reibwert zwischen Keilriemen und Riemenscheibe. Dadurch wird der für Kupplungs- und Spannsysteme erforderliche kontrollierte Schlupf ermöglicht, wodurch ein ruckfreies Ein- und Auskuppeln unterstützt sowie Riemen und Antriebskomponenten geschont werden. Gleichzeitig verbessert die Textilummantelung die Beständigkeit gegenüber Abrieb und erhöht die Lebensdauer des Keilriemens.
Kupplungskeilriemen sind häufig mit hochfesten Aramid-Zugsträngen und einer widerstandsfähigen Textilummantelung ausgestattet. Der Aramid-Zugstrang zeichnet sich durch seine geringe Dehnung sowie hohe Zug- und Stoßfestigkeit aus und eignet sich dadurch besonders für häufige Lastwechsel und Kupplungsvorgänge. Die textile Ummantelung schützt die Riemenflanken vor Verschleiß und sorgt für einen definierten Reibwert zwischen Keilriemen und Riemenscheibe. Dadurch wird der für Kupplungssysteme erforderliche kontrollierte Schlupf ermöglicht, wodurch ein ruckfreies Ein- und Auskuppeln unterstützt sowie Riemen und Antriebskomponenten geschont werden.
Für Kupplungsriemen finden Sie hier passende Keilriemenscheiben.