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Neopren-Doppelzahnriemen bestehen aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten. Zahnbeschichtung, Zahnprofil und Zugträger übernehmen dabei unterschiedliche Funktionen und sorgen gemeinsam für eine zuverlässige, formstabile und synchrone Kraftübertragung auf beiden Riemenseiten.
Die Zahnoberflächen sind mit einem dehnbaren Nylon-Gewebe beschichtet. Das Gewebe schützt die Verzahnung beim Kontakt mit den Zahnriemenscheiben und trägt dazu bei, Reibung und Verschleiß an den Zahnflanken zu reduzieren. Gleichzeitig unterstützt die flexible Beschichtung ein gleichmäßiges Ein- und Auslaufen der Zähne.
Das beidseitige Zahnprofil besteht aus einem abriebbeständigen, speziell vernetzten Polychloropren-Elastomer. Der Werkstoff bildet die charakteristische Zahngeometrie auf beiden Seiten des Doppelzahnriemens und verbindet die notwendige Elastizität mit einer guten Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischer Beanspruchung.
Durch die Verzahnung auf beiden Riemenseiten können passende Zahnriemenscheiben sowohl auf der Innen- als auch auf der Außenseite formschlüssig in den Zahnriemen eingreifen.
Im Inneren des Doppelzahnriemens befinden sich Glasfaser-Zugträger. Sie nehmen die während des Betriebs auftretenden Zugkräfte auf und sorgen für eine hohe Längen- und Formstabilität des Zahnriemens. Dadurch unterstützen sie eine präzise und synchrone Bewegungsübertragung auch bei komplexeren Mehrwellen- und Synchronantrieben.
Für die Auswahl des passenden Doppelzahnriemens sollten insbesondere Zahnprofil, Teilung, Riemenlänge und Breite berücksichtigt werden. Bei einem vorhandenen Zahnriemen liefert die aufgedruckte Riemenbezeichnung häufig bereits wichtige Informationen zur benötigten Ausführung.
Wichtig: Zahnprofil und Teilung müssen zu den eingesetzten Zahnriemenscheiben passen. Ähnliche Abmessungen allein bedeuten nicht, dass unterschiedliche Zahnprofile miteinander kompatibel sind.